Gefährdungsbeurteilung Büroarbeitsplatz

Bildschirmarbeit, Ergonomie, Beleuchtung, Raumklima und Fluchtwege – die ausführliche Vorlage für das klassische Büro.

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Sie bekommen ein PDF mit 17 vorformulierten Gefährdungen in 9 Kategorien, den passenden Schutzmaßnahmen und Fundstellen. Bewertung, zuständige Personen und Termine bleiben leer – die tragen Sie für Ihren Betrieb ein.

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Worum es in diesem Bereich geht

Das Büro gilt als sicherer Arbeitsplatz – trotzdem verlangt das Arbeitsschutzgesetz auch hier eine Gefährdungsbeurteilung, und zwar für jeden Arbeitsplatz. Die häufigsten Themen sind nicht spektakulär, aber teuer: Rückenbeschwerden durch falsch eingestellte Stühle und Tische, Augenbeschwerden durch schlechte Beleuchtung oder Blendung, Stolperstellen durch Kabel, verstellte Fluchtwege und psychische Belastung durch Termindruck und ständige Unterbrechungen.

Diese Vorlage bildet genau diese Punkte ab. Sie enthält 17 vorformulierte Gefährdungen in neun Kategorien, dazu passende Schutzmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip und die zugehörigen Fundstellen aus Verordnungen, Technischen Regeln und DGUV Vorschriften. Leer bleiben die Felder, die nur Sie ausfüllen können: Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadensschwere, zuständige Person, Umsetzungstermin und Wirksamkeitskontrolle.

Typische Gefährdungen

Bildschirmarbeit und Ergonomie

Sitzhaltung, Tisch- und Stuhlhöhe, Abstand und Höhe des Bildschirms, fehlende Bewegungspausen.

Beleuchtung und Blendung

Zu wenig Licht, Spiegelungen im Bildschirm, direkte Sonneneinstrahlung ohne Blendschutz.

Stolpern, Stürzen, Anstoßen

Lose Kabel, offene Schubladen, rutschige Böden, Klettern auf Bürostühle statt auf eine Tritthilfe.

Elektrische Betriebsmittel

Mehrfachsteckdosen in Reihe, beschädigte Leitungen, fehlende Prüfung ortsveränderlicher Geräte.

Brandschutz und Notfall

Verstellte Flucht- und Rettungswege, unbekannte Sammelstelle, fehlende Unterweisung, unvollständige Erste-Hilfe-Ausstattung.

Psychische Belastung

Zeitdruck, ständige Unterbrechungen, unklare Zuständigkeiten, dauernde Erreichbarkeit – seit 2013 ausdrücklich Teil der Beurteilung.

Das steckt in der Vorlage
  • Physische Gefährdungen · 3 Gefährdungen
  • Brand- und Notfallgefahren · 1 Gefährdung
  • Elektrische Gefährdungen · 2 Gefährdungen
  • Ergonomische Gefährdungen · 2 Gefährdungen
  • Arbeitsumgebung (Licht, Klima, Lärm, Luft) · 3 Gefährdungen
  • Chemische und biologische Gefährdungen · 3 Gefährdungen
  • Psychosoziale Gefährdungen · 1 Gefährdung
  • Barrierefreiheit und besondere Personengruppen · 1 Gefährdung
  • Mobiles Arbeiten/Telearbeit · 1 Gefährdung

Jede Zeile der Tabelle hat dieselben Spalten: Gefährdung, Schutzmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip, Fundstelle, Eintrittswahrscheinlichkeit (W), Schadensschwere (S), daraus das Risiko nach Nohl, dazu zuständige Person, Umsetzungstermin und Wirksamkeitskontrolle.

Rechtliche Grundlagen
  • §ArbSchG § 5 und § 6 – Pflicht zur Beurteilung und zur Dokumentation
  • §ArbStättV, Anhang Nr. 6 – Arbeiten an Bildschirmgeräten
  • §ASR A1.2, A1.5, A1.6, A2.3, A3.4, A3.5 – Raumabmessungen, Fußböden, Fenster, Fluchtwege, Beleuchtung, Raumtemperatur
Lieber Schritt für Schritt statt leeres Formular?

Der Assistent stellt Ihnen in einfachen Worten Fragen zu Ihrem Betrieb, schlägt die passenden Gefährdungen und Schutzmaßnahmen vor und belegt sie mit Fundstellen aus Gesetzen, Technischen Regeln und DGUV Vorschriften. Sie können jeden Punkt ändern, ergänzen oder streichen – am Ende laden Sie Ihr Entwurf als PDF herunter. Kostenlos, ohne Konto, Ihre Eingaben bleiben im Browser.

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

Braucht ein reines Büro wirklich eine Gefährdungsbeurteilung?

Ja. § 5 ArbSchG macht keine Ausnahme für Büros. Die Pflicht gilt ab der ersten beschäftigten Person, unabhängig von der Betriebsgröße. Bei bis zu zehn Beschäftigten ist die Dokumentation zwar erleichtert, aber nicht verzichtbar.

Wie oft muss ich die Beurteilung aktualisieren?

Immer dann, wenn sich etwas ändert: neue Arbeitsmittel, Umzug, Umbau, neue Tätigkeiten, nach einem Unfall oder Beinaheunfall. Ohne besonderen Anlass hat sich eine Überprüfung im Abstand von ein bis zwei Jahren eingebürgert.

Zählt das Homeoffice zum Büro?

Fachlich ist es ein eigener Fall, weil Sie die Wohnung der Beschäftigten nicht selbst gestalten. Dafür gibt es eine eigene Vorlage für Homeoffice und Telearbeit.

Was kostet die Vorlage?

Nichts. Der Download ist kostenlos, ohne Registrierung und ohne E-Mail-Adresse.

Wichtiger Hinweis

Diese Vorlage ist ein Hilfsmittel und ersetzt weder eine Fachkraft für Arbeitssicherheit noch eine Rechtsberatung. Verantwortlich für Durchführung, Inhalt und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung ist der Arbeitgeber (§§ 5 und 6 ArbSchG). Prüfen Sie jede Angabe auf Ihren Betrieb hin und ziehen Sie bei komplexen Gefährdungen Fachleute hinzu.

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