Der Gefbe-Assistent

Er stellt Ihnen Fragen, Sie antworten in Ihren eigenen Worten – und daraus entsteht der Entwurf Ihrer Gefährdungsbeurteilung. Diese Seite erklärt, wie das abläuft, worauf seine Antworten beruhen und wo seine Grenzen liegen. Lesen Sie sie einmal in Ruhe, bevor Sie loslegen.

Kostenlos · ohne Anmeldung · nichts zu installieren

Was ist der Assistent?

Stellen Sie sich eine Kollegin vor, die das Arbeitsschutzrecht im Regal stehen hat und Zeit für Sie hat. Sie fragt, wo Sie arbeiten und was Sie dort tun. Sie schlägt vor, was man üblicherweise beachtet. Und wenn Sie wissen wollen, warum etwas nötig ist, schlägt sie nach und nennt Ihnen die Stelle.

Genau das macht der Assistent, nur eben auf dem Bildschirm. Links läuft das Gespräch, rechts entsteht Ihr Dokument – bei einem schmalen Bildschirm wechseln Sie unten zwischen beiden. Sie müssen keine Paragraphen kennen und keine Fachbegriffe verwenden. Wenn Sie schreiben „bei uns liegen überall Kabel rum“, versteht er, worum es geht.

Sie: „Wir haben ein kleines Büro mit vier Arbeitsplätzen.“

Assistent: „Dann schauen wir uns zuerst die Bildschirmarbeit an. Ich habe 17 typische Punkte für Büroarbeitsplätze geladen – zum Beispiel Beleuchtung, Sitzhaltung und freie Fluchtwege. Fangen wir mit der Beleuchtung an: Haben Ihre Räume Tageslicht?“

So läuft es ab
1

Sie öffnen den Assistenten

Kein Herunterladen, keine Installation, kein Konto. Ein Klick, und es geht los – am Computer, am Tablet oder am Handy.

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Er stellt Ihnen Fragen

Zuerst die einfachen: In welchem Bereich arbeiten Sie? Wie heißt Ihr Betrieb? Wie viele Menschen arbeiten dort? Sie antworten in Ihren eigenen Worten – oder tippen auf eine der vorgeschlagenen Antworten.

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Er schlägt Gefährdungen vor

Zu Ihrem Bereich schlägt er die typischen Gefährdungen samt Schutzmaßnahmen vor. Jeder Vorschlag erscheint sofort rechts in Ihrem Dokument, und zu jedem sehen Sie, woher er stammt.

4

Sie bewerten gemeinsam

Für jede Gefährdung schätzen Sie ein, wie wahrscheinlich ein Schaden ist und wie schwer er wäre. Der Assistent erklärt die Stufen und rechnet das Risiko nach der Nohl-Matrix aus.

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Sie ändern, was nicht passt

Das Dokument rechts gehört Ihnen. Jeder Text lässt sich anklicken und überschreiben, Punkte lassen sich löschen oder ergänzen – auch ohne den Chat zu benutzen.

6

Am Ende steht Ihr Entwurf

Ein PDF mit Risikoübersicht, Maßnahmentabelle und Freigabefeldern. Ein abtrennbares Deckblatt zeigt, was vor der Freigabe noch zu prüfen ist. Prüfen, ergänzen, unterschreiben, abheften.

Läuft im Browser, auch am Handy Etwa 20 bis 40 Minuten Ergebnis: ein Entwurf als PDF
Woher der Assistent sein Wissen hat

Ein Sprachmodell allein würde Paragraphen erfinden. Deshalb haben wir dem Assistenten eine eigene Bibliothek an die Seite gestellt: das deutsche Arbeitsschutzrecht, gesammelt, sortiert und durchsuchbar gemacht.

44
Gesetze und Verordnungen
205
Technische Regeln (ASR, TRGS, TRBS …)
74
DGUV Vorschriften (Unfallverhütungsvorschriften)
41
EU-Richtlinien zum Arbeitsschutz
488
Gerichtsentscheidungen zum Arbeitsschutz
1.150
Praxishilfen der EU-OSHA

Erst nachschlagen, dann antworten. Bevor der Assistent eine fachliche Aussage trifft, sucht er in dieser Bibliothek nach den passenden Abschnitten und liest sie. Was er Ihnen sagt, steht deshalb in aller Regel mit Fundstelle da – und Sie können nachsehen, ob es stimmt. Fachleute nennen dieses Verfahren RAG: nachschlagen statt raten.

Vorbereitete Kataloge. Für Büro, Werkstatt und die organisatorischen Grundpflichten haben wir die typischen Gefährdungen samt Maßnahmen vorformuliert. Der Assistent lädt sie auf Wunsch in einem Schritt und ergänzt sie um das, was bei Ihnen dazukommt. Woher ein Punkt stammt – Katalog, KI-Vorschlag oder Ihre eigene Eingabe – steht an jedem Eintrag.

Kein Konto, kein Archiv. Ihr Dokument und der Gesprächsverlauf liegen in Ihrem Browser. Wir speichern sie nicht. Für die Antwort selbst wird Ihre Nachricht an den KI-Dienst übertragen, der das Sprachmodell betreibt – mehr dazu weiter unten und in der Datenschutzerklärung.

Das kann der Assistent
  • Sie durch alle sieben Schritte einer Gefährdungsbeurteilung führen, ohne dass Sie Fachbegriffe kennen müssen
  • Typische Gefährdungen für Büro, Werkstatt und die organisatorischen Grundpflichten vorschlagen
  • Fachaussagen mit Fundstelle belegen – Gesetz, Verordnung, Technische Regel oder DGUV Vorschrift – und kennzeichnen, wo keine gefunden wurde
  • Fachbegriffe wie „STOP-Prinzip“, „Nohl-Matrix“ oder „Wirksamkeitskontrolle“ in Alltagssprache erklären
  • Im Regelwerk nachschlagen, wenn Sie eine konkrete Frage stellen („Wie hell muss mein Büro sein?“)
  • Ihr Dokument jederzeit als PDF ausgeben – auch mittendrin, als Zwischenstand
  • Eine begonnene Beurteilung später fortsetzen: Der Stand bleibt in Ihrem Browser gespeichert
Das kann er nicht
  • Ihren Betrieb sehen. Er kennt nur das, was Sie ihm erzählen – eine Begehung vor Ort ersetzt er nicht
  • Die Verantwortung übernehmen. Die trägt nach § 5 ArbSchG der Arbeitgeber, nicht das Programm
  • Rechtsberatung geben. Im Streitfall zählt, was Behörde, Unfallversicherungsträger oder Gericht entscheiden
  • Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit oder den Betriebsarzt ersetzen – die Betreuung nach ASiG bleibt Pflicht
  • Messungen durchführen. Lärmpegel, Gefahrstoffkonzentrationen oder Beleuchtungsstärken muss jemand vor Ort messen
  • Fehlerfrei sein. Sprachmodelle formulieren manchmal Dinge falsch oder zu allgemein – prüfen Sie jede Angabe
  • Alles wissen. Die Kataloge für Labor, Baustelle, Lager und Homeoffice sind noch im Aufbau; für diese Bereiche gibt es bisher Blanko-Formulare
So gehen Sie mit den Vorschlägen um

Drei Regeln, damit aus dem Entwurf Ihre Gefährdungsbeurteilung wird:

  1. Lesen Sie jeden Punkt, bevor Sie ihn übernehmen. Passt er wirklich zu Ihrem Betrieb? Streichen Sie, was nicht vorkommt, und ergänzen Sie, was fehlt.
  2. Prüfen Sie die Fundstellen stichprobenartig. Der Assistent nennt Ihnen Gesetz, Regel und Abschnitt. Ein kurzer Blick in die Quelle zeigt, ob die Aussage trägt.
  3. Holen Sie Fachleute dazu, wenn es ernst wird. Bei Maschinen, Gefahrstoffen, Absturzgefahr oder Explosionsschutz gehört eine Fachkraft für Arbeitssicherheit an den Tisch – der Assistent bereitet die Unterlage vor, die Entscheidung trifft der Mensch.
Fachbegriffe kurz erklärt
Sprachmodell (KI)
Ein Programm, das aus sehr vielen Texten gelernt hat, wie Sprache funktioniert. Es formuliert Antworten – es „weiß“ nichts im menschlichen Sinn und kann sich irren.
Wissensbasis
Unsere eigene Sammlung des deutschen Arbeitsschutzrechts: Gesetze, Verordnungen, Technische Regeln, DGUV Vorschriften, EU-Recht, Rechtsprechung und Praxishilfen der EU-OSHA, in kleine Abschnitte zerlegt und durchsuchbar gemacht.
Fundstelle
Der Ort, an dem etwas geschrieben steht – zum Beispiel „ASR A3.4, Abschnitt 4.1“. Erst eine Fundstelle macht eine Aussage überprüfbar.
Nohl-Matrix
Ein Raster von 5 × 5 Feldern. Sie schätzen, wie wahrscheinlich ein Schaden ist (1 bis 5) und wie schwer er wäre (1 bis 5); im Kreuzungsfeld steht das Risiko.
STOP-Prinzip
Die Rangfolge der Schutzmaßnahmen: erst Substitution (Gefahr ersetzen), dann Technisch, dann Organisatorisch, zuletzt Persönliche Schutzausrüstung.

Häufige Fragen

Muss ich mich mit Computern auskennen?

Nein. Wenn Sie eine Nachricht schreiben können, können Sie den Assistenten bedienen. Links tippen Sie Ihre Antwort ein oder wählen einen Vorschlag an, rechts wächst Ihr Dokument. Es gibt nichts zu installieren und nichts einzurichten.

Was kostet das?

Nichts. Der Assistent ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten, freuen wir uns über eine freiwillige Spende – nötig ist sie nicht.

Wie lange dauert eine Gefährdungsbeurteilung?

Für einen überschaubaren Bereich – ein Büro mit wenigen Arbeitsplätzen – sollten Sie 20 bis 40 Minuten einplanen. Sie können jederzeit aufhören und später weitermachen; der Stand bleibt in Ihrem Browser gespeichert.

Wohin gehen meine Eingaben?

Ihr Dokument und der Gesprächsverlauf liegen in Ihrem Browser, nicht auf unserem Server. Damit eine Antwort entstehen kann, wird Ihre Nachricht an den KI-Dienst übertragen, der das Sprachmodell betreibt. Geben Sie deshalb keine Namen von Beschäftigten, keine Gesundheitsdaten und keine Betriebsgeheimnisse ein – für die Gefährdungsbeurteilung brauchen Sie das auch nicht.

Ist das Ergebnis rechtssicher?

Das kann keine Software versprechen. Sie erhalten einen strukturierten Entwurf mit Fundstellen. Ob er zu Ihrem Betrieb passt, entscheidet der Inhalt – prüfen, ergänzen und verantworten muss ihn der Arbeitgeber. Lassen Sie den Entwurf von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit prüfen, besonders bei Gefahrstoffen, Explosionsschutz, Lärm oder psychischer Belastung.

Was ist mit dem alten PDF-Generator?

Der Assistent hat ihn abgelöst. Er kann alles, was der alte Generator konnte – Vorlage laden, Punkte bearbeiten, bewerten, PDF erzeugen – führt Sie aber durch den Ablauf und kann seine Vorschläge begründen. Wer nur ein leeres Formular braucht, findet es bei den Vorlagen.

Bereit? Dann fangen wir an.

Sie brauchen nichts vorzubereiten. Der Assistent beginnt mit einer einfachen Frage, und Sie können jederzeit aufhören – Ihr Stand bleibt erhalten.