Arbeitsschutz-API und MCP-Server
Das deutsche Arbeitsschutzrecht als Schnittstelle: durchsuchbar nach Bedeutung und Wortlaut, jede Antwort mit Fundstelle, abgerechnet pro Abfrage. Für Software, die sich auf Recht berufen können muss – und für KI-Assistenten, die nachschlagen statt raten sollen.
Kein Vertrag, keine Anmeldung – eine E-Mail-Adresse genügt, und Sie hören von uns, sobald es Zugänge gibt.
Ein Sprachmodell, das nach dem Arbeitsschutzrecht gefragt wird, klingt überzeugend und liegt trotzdem oft daneben: Es erfindet Paragraphen, verwechselt eine Technische Regel mit einer Verordnung oder zitiert eine Fassung, die seit Jahren nicht mehr gilt. Für ein Rechtsgebiet, in dem am Ende jemand unterschreibt, reicht das nicht.
Wir haben für den Gefbe-Assistenten deshalb eine eigene Wissensbasis gebaut: das deutsche Arbeitsschutzrecht, in Abschnitte zerlegt, nach Rechtsrang sortiert und mit zwei Suchverfahren gleichzeitig durchsuchbar – nach Wortlaut und nach Bedeutung. Diese Wissensbasis machen wir als Schnittstelle zugänglich, damit andere sie nicht noch einmal bauen müssen.
Eine Frage in Alltagssprache oder ein Normverweis – zurück kommen die passenden Abschnitte mit Titel, Fundstelle und Rangfolge. Volltextsuche und Bedeutungssuche laufen parallel und werden zusammengeführt.
Einen gefundenen Abschnitt im vollen Wortlaut abrufen, mit Dokumentkopf und Nachbarabschnitten – die Grundlage für belastbare Zitate.
Gesetz vor Verordnung vor Technischer Regel vor DGUV Vorschrift. Wer nur verbindliches Recht sehen will, filtert den Rang und bekommt keine Technischen Regeln untergemischt.
Dieselben Funktionen als Model Context Protocol – der Standard, über den KI-Assistenten externe Werkzeuge nutzen. Eintragen, Schlüssel hinterlegen, fertig.
- 44 Bundesgesetze und Verordnungen (ArbSchG, ArbStättV, BetrSichV, GefStoffV, BioStoffV …)
- 205 Technische Regeln (ASR, TRGS, TRBS, TRBA, AMR …)
- 74 DGUV Vorschriften (Unfallverhütungsvorschriften)
- 41 EU-Richtlinien zum Arbeitsschutz
- 488 arbeitsschutzbezogene Gerichtsentscheidungen und 83 Allgemeine Verwaltungsvorschriften des Bundes
- 1.150 Praxishilfen der EU-Arbeitsschutzagentur EU-OSHA, jeweils mit Quellenangabe
- Ausschließlich frei nutzbare Quellen: amtliche Werke und zur Weiterverwendung freigegebenes EU-Recht
Die Einbettung der Texte läuft auf unserer eigenen Infrastruktur – für die Suche verlässt kein Inhalt das System und keine Anfrage wandert zu einem fremden Modellanbieter.
Für wen das gedacht ist
Entwicklerinnen und Entwickler
Sie bauen ein Tool für Arbeitssicherheit und wollen keine 3.000 PDF-Dokumente selbst sammeln, zerlegen und einbetten.
Software-Anbieter im Arbeitsschutz
Bestehende Produkte – Unterweisungssoftware, Auditwerkzeuge, Gefahrstoffkataster – bekommen Belegstellen statt freier Formulierungen.
Fachkräfte und Beratungen
Ein eigener KI-Assistent, der im Regelwerk nachschlägt, statt zu raten – ohne dass Mandantendaten in fremde Trainingsdaten wandern.
Entwurf – die endgültigen Namen und Felder können sich noch ändern.
Als HTTP-Aufruf
curl https://api.gefbe.de/v1/suche \
-H "Authorization: Bearer <IHR-SCHLUESSEL>" \
-d '{"frage": "Mindestbeleuchtung Büroarbeitsplatz", "max_rang": "verordnung", "treffer": 5}'Als MCP-Server in einem KI-Assistenten
{
"mcpServers": {
"arbeitsschutz": {
"url": "https://api.gefbe.de/mcp",
"headers": { "Authorization": "Bearer <IHR-SCHLUESSEL>" }
}
}
}Jeder Treffer enthält Dokumenttitel, Fundstelle, Rechtsrang, den Abschnittstext und einen Link zur Originalquelle – alles, was Sie brauchen, um eine Aussage zu belegen.
- Wissensbasis gesammelt, bereinigt und in Abschnitte zerlegt
- Suchindex gebaut: Volltext und Bedeutungssuche, zusammengeführt, mit Rangfilter
- MCP-Server läuft intern – er versorgt bereits den Gefbe-Assistenten auf dieser Seite
- Öffentliche Endpunkte, API-Schlüssel und Nutzungsübersicht
- Abrechnung pro Abfrage, Freikontingent zum Ausprobieren
- Bessere Trefferreihenfolge durch nachgelagertes Reranking
- Dokumentation, Beispielprojekte, Nutzungsbedingungen
Ein Starttermin steht bewusst noch nicht fest. Wir kündigen die Schnittstelle erst an, wenn Abrechnung, Dokumentation und Verfügbarkeit belastbar sind.
Häufige Fragen
Was ist ein MCP-Server?
MCP steht für Model Context Protocol. Man kann es sich als genormte Steckdose für KI-Assistenten vorstellen: Statt für jedes Programm eine eigene Anbindung zu bauen, meldet ein MCP-Server seine Werkzeuge an – hier „im Regelwerk suchen“ und „Abschnitt lesen“ – und jeder Assistent, der den Standard spricht, kann sie nutzen.
Was heißt Pay per Use?
Sie zahlen für das, was Sie abfragen, nicht für einen Platz in einem Jahresvertrag. Keine Grundgebühr, keine Mindestlaufzeit. Die genauen Preise stehen noch nicht fest; sie werden sich an den tatsächlichen Kosten für Rechenzeit und Pflege der Wissensbasis orientieren.
Welche Texte der DGUV sind enthalten?
Nur die DGUV Vorschriften, also die Unfallverhütungsvorschriften. DGUV Regeln, Informationen und Grundsätze sind urheberrechtlich geschützt und deshalb bewusst nicht enthalten – ebenso wenig Schriften der BAuA und GDA-Leitlinien. So können Sie jedes Suchergebnis ohne lizenzrechtliche Fragezeichen weiterverwenden.
Sind die Daten aktuell?
Die Wissensbasis wird gepflegt und regelmäßig nachgezogen. Jeder Treffer nennt Dokument, Stand und Fundstelle, damit Sie die Aktualität selbst prüfen können. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität gibt es – wie bei jeder Rechtssammlung – nicht.
Kann ich die Schnittstelle schon testen?
Noch nicht öffentlich. Wenn Sie einen konkreten Anwendungsfall haben, schreiben Sie uns – wir vergeben nach und nach Zugänge an frühe Testerinnen und Tester und richten die Prioritäten danach aus.